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Kann Koksöl Herzerkrankungen vorbeugen?

 

Es scheint Fakt zu sein: Menschen aus Ländern, in denen traditionell Kokosöl auf dem Speiseplan steht, erkranken seltener an Herzerkrankungen als andere.1 Und das, obwohl Kokosöl aus gesättigten Fetten besteht – eigentlich immer DIE Krankmacher und Auslöser von Herzerkrankungen schlechthin! Alles Schnee von gestern. Kokosöl kann den Fettstoffwechsel trotz seiner gesättigten Fettsäuren positiv beeinflussen und damit Herzerkrankungen bis zu einem gewissen Grad vorbeugen.

Für die Vorbeugung von Herzerkrankungen verantwortlich ist eine ganz bestimmte Eigenschaft der Fettsäuren: sie sind mittelkettig, sogenannte MCT (Medium Chain Triglycerides). Diese MCT wirken sich mit ihrem hohen Gehalt an Laurinsäure positive auf die Herstellung des “guten” HDL-Cholesterins aus. Das schützt die Gefäße, da es Cholesterin aus den Geweben – also auch an der Gefäßwand – aufnimmt und zur Leber zurückbringt. 

Hinsichtlich der Risikofaktoren für Herzerkrankungen sehen Mediziner dagegen ein hohes LDL-Cholesterin als ungünstig an und bezeichnen es umgangssprachlich als „schlechtes Cholesterin“.

 

 

 

 

Gute Fette, schlechte Fette und ihre Auswirkung auf Herzerkrankungen

Andere Pflanzenfette enthalten gesundheitsschädliche Transfettsäuren. Die können bei der industriellen Härtung von pflanzlichen Ölen entstehen, wenn diese nicht vollständig durchgeführt wird.

Das Problematische an diesen Transfetten: Sie können zu Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems und damit zu Herzerkrankungen führen. Die ungesunden Fettsäuren führen wiederum zu einem Anstieg der schädlichen Cholesterinwerte, eine der Hauptursachen für Herzerkrankungen. Aufgepasst vor allem bei frittierten Lebensmitteln, Frittierfetten und Fertigbackwaren wie Pizza. 

Kokosöl ist nicht nur frei von solchen Transfetten, es kann bedenkliche Körperfettwerte sogar normalisieren. Wenn du Kokosöl regelmäßig zum Kochen und Backen nimmst hilft es bei der Bildung des HDL-Cholesterins und unterstützt deinen Körper positiv bei der Stoffwechselregulierung. Leber und Galle werden bei Verwendung dieses Fettes nicht belastet, dein Blutzuckerspiegel bleibt konstant und dein Immunsystem wird gestärkt. Kokosöl unterstützt durch seine hochwertigen Inhaltsstoffe die gesunden Stoffwechselfunktionen im menschlichen Körper. Und mit einem gesunden Immunsystem und einem gut funktionierendem Stoffwechsel schaffst du bekanntermaßen gute Voraussetzungen für positive Körperfettwerte und ein intaktes Herz-Kreislauf System.

 

Kokosöl gehört einfach auf deinen Speiseplan!

Um gesunde Körperfettwerte zu erreichen und damit das Risiko von Herzerkrankungen zu senken kannst du Kokosöl leicht in deinen Alltag integrieren: Das Pflanzenöl hat eine cremige Konsistenz und eignet sich sehr gut als Aufstrich. Lagerst du es im Kühlschrank, solltest du es rechtzeitig vor der Verwendung heraus holen. Im Kalten ist es nämlich fest; erst im Warmen geht es in einen weichen bis flüssigen Zustand über. Kokosöl kannst du bedenkenlos zum Kochen und Braten nehmen. Es kann gut erhitzt werden, ohne dass seine wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen. Fleisch, Fisch und Gemüse lassen sich mit dem Öl perfekt zubereiten. 

Auch frittierte Gerichte sind kein Problem, ebenso wie Kuchen und Kekse. Und falls du keine Lust auf den vermeintlich ewigen Kokosgeschmack im ungarischen Gulasch hast: Kein Problem, der Eigengeschmack von Kokosöl ist nur sehr dezent und macht sich kaum bemerkbar.

 

Nur „echtes“ Kokosöl beugt Herzerkrankungen vor

Gesundes und „echtes“ Kokosöl findest du meist in guten Bioläden. Achte darauf, dass auf der Verpackung die Eigenschaften

  • kaltgepresst,
  • nativ (extra),
  • (extra) virgin oder
  • virgin (extra)

stehen. Findest du diese Begriffe, wurde das Kokosöl besonders schonend und sorgfältig bei niedrigen Temperaturen gepresst. Alle wertvollen Inhaltsstoffe und Fettsäuren, die Herzerkrankungen vorbeugen helfen, sind dann auch tatsächlich noch enthalten.

Vorsicht bei Bezeichnungen wie

  • raffiniert
  • gebleicht oder
  • geschmacksneutral. 

Hier handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um ein raffiniertes und chemisch verändertes Öl. Fraglich, ob du hier überhaupt noch gesunde Inhaltsstoffe findest, die Herzerkrankungen vorbeugen helfen. Gehärtetes Kokosöl wird künstlich extra gefestigt, bevor es in Stücke verpackt über den Ladentisch gehen kann. Gehärtete Fette allerdings gehören sogar zu den Mitverursachern von Herzerkrankungen, weil sie gefährliche Transfette enthalten. Hiervon solltest du dann besser die Finger lassen!

 

Bei Herzerkrankungen unbedingt zum Arzt!

Dein Arzt kann eine Arterienverkalkung bzw. ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko bei dir schnell erkennen. In den meisten Fällen wird dafür ein Gefäß-Check gemacht. Je nachdem, wie das Untersuchungsergebnis aussieht, rät der Experte dir dann eventuell zu einer Ernährungsumstellung, bei der Kokosöl eine tragende Rolle spielen kann. Im schlimmsten Fall musst du zur Regulierung einer Herzerkrankung auch Medikamente nehmen. Eine Normalisierung der Blutfettwerte und eine Behandlung möglicher zusätzlicher Risikofaktoren wie z.B. Diabetes kann die Gefahr einer Herzerkrankung, eines Schlaganfalls oder eines Herzinfarktes zuverlässig senken.2  

 

Hinweis Arzt

1 Iatroudakis, Michael: Das Kokosöl. Das Geheimnis äußerer Schönheit, stabiler Gesundheit und grenzenloser Energie, 2014, S. 20 ff.

http://www.cholesterinspiegel.de/cholesterin-gefaess-check/

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