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So funktioniert die ketogene Diät

 

Fettreich aber kohlehydratarm ernährst du dich während einer ketogenen Diät. Viele kennen sie auch unter anderen Namen, etwa „Dr. Atkins-Diät“. Die ketogene Diät kann dir mithelfen, deine Wunschfigur zu erlangen. Natürlich gilt auch hier: Eine alleinige Ernährungsumstellung auf die ketogene Diät kann keine Wunder bewirken. Dazu gehört auch immer regelmäßige und intensive Bewegung. Stichwort Sport: Auch Extremsportler schwören übrigens auf die ketogene Ernährung.

Die ketogene Diät kann aber noch mehr. Ärzte und Therapeuten empfehlen sie ihren Patienten unter anderem bei einer Krebserkrankung oder Epilepsien. Dahinter steht die Erkenntnis, dass offenbar viele Organe viel besser arbeiten, wenn sie nicht die übliche Glukose und Kohlehydrate als „Brennstoffquelle“ nutzen, sondern sogenannte Ketone. Kokosöl hilft mit, dass unsere Leber diese Ketone bildet, weshalb es für eine ketogene Diät idealer Begleiter ist.

 

 

 

 

Die ketogene Diät bei Epilepsie

 

Schon in der Antike haben Gelehrte beobachtet: Hunger kann epileptische Anfälle minimieren oder sogar stoppen. In den 20-er Jahren des 19. Jahrhunderts hat ein Arzt damit erreicht, dass innerhalb von drei Wochen jeder zweite Kranke geheilt wurde. Grund dafür, so Wissenschaftler, sind offenbar die die sich bemi Fasten bildenden Ketone. 1920 entwickelte der amerikanische Arzt Russel M. Wilder die ketogene Diät, die durch Zufuhr hoher Fettmengen die Bildung von Ketonkörpern vorantreibt, ohne dass Patienten hungern müssen.

Heute wird eine ketogene Diät immer medizinisch überwacht, startet sogar stationär im Krankenhaus. Später kann sie aber selbstständig zu Hause weitergeführt werden. Zu Beginn dieser Form der Ernährungsumstellung isst und trinkt der Patient so wenig, dass sich Ketone im Urin bilden.1  Da man nie weiß, wie ein menschlicher Organismus auf einen derartigen Entzug reagiertm, ist eine ärztliche Beobachtung unumgänglich. 

 

 

Ketogene Diät bei wird auch bei Krebs angewendet

 

Appetitlosigkeit, ein größerer Abbau von Körperfett und eine gleichzeitige Verminderung der Glukoseverwertung sorgen bei Krebspatienten schnell für einen schlechten Ernährungszustand, worunter auch das sowieso schon geschwächte Immunsystem leidet. Es drohen Appetitverlust (Anorexie) und in der Folge eine Auszehrung (Kachexie) des Körpers. Die Kachexie ist neben der Sepsis (völliger Ausfall des Immunsystems) eine der häufigsten Todesursachsen bei Krebs.

Eine gute und gesunde Ernährung ist daher für Krebspatientinnen und – patienten erheblich. Sie sollte energie-, fett- und proteinreich sein und gleichzeitig wenige Kohlenhydrate, insbesondere Glukose enthalten. Die Leber von Krebspatienten kann diese nämlich nicht richtig verwerten, sprich, in die für den Menschen so wichtige Energie umwandeln. Fettsäuren dagegen können wesentlich besser aufgenommen, gespeichert und verwertet werden. Noch ein Fakt, der gegen glukose-, also kohlenstoffreiche Ernährung spricht: Tumorzellen lieben sie und wachsen umso besser, je mehr Glukose sie bekommen. Fettsäuren dagegen werden fast überhaupt nicht verwertet.

Bei einer ketogenen Diät wird nicht nur völlig auf den Krebs-Wachstumsbeschleuniger Zucker verzichtet, es bilden sich dabei auch so genannte Ketone, die die Glukoseaufnahme von Krebszellen weiter reduziert können.2  

 

 

Und warum wird die ketogene Diät von Sportler angewendet?

 

Ernähre dich fettarm und kohlehydratreich – viele die abnehmen und fit werden wollen, ernähren sich nach dieser Grundformel, denn sie wurde jahrelang gepredigt. Auch Sportler, denn gerade die müssen ja einen top-Körper haben und dürfen nicht zu viele Pfunde mit sich herumschleppen. Allerdings: diese Annahme ist falsch. Wissenschaftler wissen mittlerweile lange, dass dein Körper dringend Fett braucht, um zu überleben. Nur mit Fett können deine Organe richtig arbeiten, fehlt es, geraten sie in eine Notlage. Muskellabbau, allgemeines Unwohlsein und eine Körperfettzunahme sind die Folge. Mehr Körperfett, obwohl du weniger Fett isst? Ja, dein Körper nimmt sich einfach jedes bisschen, was er bekommen kann und lagert es ein. Eine dauerhaft fettreduzierte Ernährung kann manchmal sogar Folgen haben, die nicht wieder gut zu machen sind.

Anders die ketogene Diät. Du hast weniger Hunger, weil die sich bildenden Ketone dieses Gefühl unterdrücken – die Diät kann also viel leichter durchgehalten werden. Falls du Lust auf Zucker, Nudeln oder Kartoffeln hast, ist das eher ein psychisches Problem. Die Blutzuckerwerte sind besser, genau so, wie der Cholesterinwert. Durch die nicht mehr vorhandenen Kohlenhydrate sinkt der Insulinwert, gleichzeitig steigt der Glucagon-Spiegel, der verantwortlich für das Wachstumshormon STH – ein anaboles Hormon - ist. 

Bitte informiere dich bei Interesse bei deinem Hausarzt und führe eine solche Diät nicht ohne ärztliche Kontrolle durch.

 

 

Ketogene Diät und Kokosöl

 

Ketogene zerstören kranke Zellen und liefern Energie. Je mehr Ketogene ein Patienten bei bestimmten Krankheiten zugeführt bekommt, desto besser. Ein zuverlässiger Ketogen-Lieferant kann Kokosöl sein: Es besteht aus mittelkettigen Fettsäuren, den Triglyzeriden. Wenn du Kokosöl zu dir nimmst, werden die Triglyziden in deiner Leber zu den energiereichen Ketonen umgewandelt und über dein Blut in den Organismus transportiert. Bei einer ketogenen Diät können sie eine alternative Energiequelle sein, wenn zu wenig Glukose vorhanden ist. Kokosöl ist also eine effektive Unterstützung der Diät und kann deren positive Wirkung bei verschiedenen Krankheiten unterstützen.

Auch wenn du eine ketogene Diät aus „Lifestyle“-Gründen angehen möchtest, also um schlanker, fitter und sportlicher zu werden, können die zusätzlichen Ketogene, die Kokosöl produzieren hilft, mitwirken. Aber bitte nur unter fachlicher Aufsicht!

 

 

 

Hinweis Arzt

 

 

 

 

http://www.uniklinik-freiburg.de/epilepsie/therapie/ketogene-diaet.html

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