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Ölziehen – Eine Anwendung aus der Naturheilkunde


Das Ölziehen ist eine seit Jahrtausenden bekannte Anwendung und stammt aus der Naturheilkunde, genauer aus der indischen Gesundheitslehre Ayurveda. Der Name klingt für dich vielleicht ein wenig befremdlich; wenn du dir aber die Anwendung durchdenkst, wird er logisch: Bei einer Ölziehkur ziehst du nämlich Öl durch die Zähne, kaust es, saugst es durch den Mundraum – und zwar kräftig und schnell. Danach musst du es natürlich wieder ausspucken und deine Zähne wie gewohnt reinigen.


Durch das Hin-und-Hersprudeln im Mund erreicht es dabei auch Stellen, die eine normale Zahnbürste im Normalfall kaum erreicht. Wie eben auch herkömmliche Zahnspülungen aus dem Supermarkt. Ölziehen mit Kokosöl ist dabei aber wesentlich sanfter und effektiver, weil es eben nicht nur die Zähne sauber macht, sondern den gesamten Körper reinigt. Ölziehen hat eine entgiftende, heilende und dadurch auch ausgleichende Wirkung, indem es krankmachende Bakterien und Gifte im Mund abtötet.


Ölziehen – effektiver Krankheitsvorbeuger

Schlechte Zähne oder Entzündungen der Mundschleimhaut sind aber nur zwei Punkte, die du mit regelmäßigem Ölziehen vermeiden kannst. Gifte können – wenn sie ins Körperinnere wandern – noch weitaus schwerwiegende Beschwerden verursachen: von Rheuma über Akne, Schuppenflechte, Migräne und Herzkrankheiten bis hin zu Schlafstörungen. Wusstest du das?


Natürlich funktioniert das nicht von heute auf morgen. Um nachhaltigen Erfolg zu erzielen, solltest du über einen längeren Zeitraum dem Ölziehen nachgehen; Experten empfehlen eine Dauer der Kur von etwa sechs bis acht Wochen. Nach einer Pause kannst du dann nach Belieben eine weitere Kur beginnen.


Und so wird´s gemacht – Ölziehen für Anfänger

Zum Ölziehen nimmst du etwa einen Teelöffel Kokosöl in den Mund und schiebst und ziehst es wenigstens fünf bis zehn Minuten kräftig hin und her. Wenn es dir nicht zu unangenehm wird, kannst du mit dem Fett, welches sich dank deiner Körpertemperatur verflüssigt, ruhig auch gurgeln. Wundere dich nicht, wenn das Öl zwischendurch fester wird, das ist normal. Wenn du den Kopf zwischendurch auch mal einen Augenblick länger nach vorn/unten beugst, werden auch krankmachende Stoffe aus Stirn und Nebenhöhlen abtransportiert. Wenn du öfter unter einer Nasennebenhölenentzündung leidest, kann dir das Ölziehen mit Kokosöl auch dagegen helfen!

 

 


Zu Abschluss spuckst du das Öl aus und putzt dir nochmal die Zähne. Das Ganze kannst du bis zu dreimal täglich machen. In jedem Fall immer morgens vor dem Frühstück. Ölziehen kannst du auch mit anderen Ölen. Wenn Du es traditionell ayurvedisch möchtest, nimmst Du Sesamöl. Auch Sonnenblumenöl ist geeignet.1

 

1 http://www.johcd.org/pdf/Effect_of_Oil_Pulling_on_Plaque_and_Gingivitis.pdf

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