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Kokosfett – Flüssiges Öl und festes Fett in einem


Kokosoel KuecheIm geografischen Raum der Südsee ist es schon lange bekannt: Kokosfett ist äußerst gesund. Bei uns hat sich das mittlerweile auch herumgesprochen, auch wenn es lange gedauert hat. Zunächst war es lediglich bei der Produktion von süßen Leckereien bekannt und galt da eher als preiswerter Zusatzstoff. Heute schätzen auch Experten die gesunden Facetten von hochwertigem Kokosfett und loben sein breites Einsatzspektrum.

Allerdings: So richtig gesund und wertvoll ist Kokosfett in deiner Küche nur, wenn es auch wirklich hochwertig ist. Das ist der Fall, wenn das Öl von Früchten aus biologischem Anbau gewonnen wird, und sanft produziert wird. Dein Kokosöl sollte unbedingt kaltgepresst ud unraffiniert und dadurch ungebleicht und ungehärtet sein.1
Kokosfett wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss, dem sogenannten Kopra gepresst. Kommt es aus Indonesien, den Philippinen oder auch aus Indien, kannst du eigentlich sicher sein, tatsächlich wirklich hochwertiges Fett erstanden zu haben. Ein Biosiegel auf der Verpackung liefert dir zudem Sicherheit.

Fragst du dich jetzt, warum wir plötzlich von Kokosfett und nicht von Kokosöl sprechen? Ganz einfach:  Die Produkte Kokosfett und Kokosnussöl sind identisch. Je nachdem ob es fest oder flüssig ist, spricht man von Fett oder eben Öl: Bei Temperaturen unter 25°C verfestigt sich Kokosöl und erhält eine cremige bis feste Eigenschaft, die sich leicht streichen lässt und problemlos als Butterersatz verwendet werden kann!

 

 

 

Kokosfett – Gesundheit fängt mit der Ernährung an!

Der hohe Anteil einer ganz speziellen sogenannten mittelkettigen Fettsäure macht das Geheimnis von Kokosfett aus: Laurinsäure. Sie ist leicht verdaulich und belastet die Arterien nicht. Außerdem senkt der Genuss von Kokosfett anstelle anderer Fette die überhöhte Cholesterinwerte und verhindert so hohen Blutdruck. Laurinsäure wirkt außerdem antibakteriell, antiseptisch und antimikrobiell gegen freie Radikale – sogar Krebs soll Kokosfett daher vorbeugen. Die Blutzucker-stabilisierende Wirkung macht Kokosfett sogar für Diabetiker verträglich. Es gilt als einziges Öl, das auch beim Erhitzen seine gesundheitsfördernden Eigenschaften beibehält.


Kokosfett schmeckt auf eine sehr dezente Weise exotisch und ist damit ideal für die asiatische Küche. Auch bei Kuchenbacken oder für die Weihnachtskekse eignet es sich prima und ist eine gesunde Alternative zu tierischen oder industriellen Fetten. Wichtig für den Einsatz von Ölen und Fetten in der Küche ist der sogenannte Rauchpunkt. Er bezeichnet die Temperatur, bei der Fett anfängt brenzlig zu riechen, zu qualmen und sich zu zersetzen und dabei auch toxische Stoffe ausscheidet, was sich durch einen bitteren Geschmack bemerkbar macht. Je mehr gesättigte Fettsäure enthalten ist desto höher liegt dieser Rauchpunkt: bei Kokosfett sind das ca. 185 – 205 Grad. Kaltgepresstes Olivenöl oder auch Wallnussöl dagegen solltest du nie stark erhitzen – beide Öle eignen sich am besten für einen leckeren Salat oder ähnliches.2 Willst du mit Kokosöl braten oder gar frittieren, solltest du dir aber bewusst sein, dass durch das starke Erhitzen einige wertvolle Inhaltssoffe verloren gehen können!3


Kolossales Kokosfett - Anwendungsmöglichkeiten in der Küche

Für einen gemütlichen Asia-Abend mit Freunden ist Kokosfett nahezu prädestiniert: Für Suppen, Soßen und Currys zum Beispiel. Auch Gulasch kannst Du gut schmoren, ebenso wie alles, was in der Pfanne gebraten werden muss. Zu guter Letzt steht natürlich auch dem Sonntagskuchen für deine Familie – gebacken in gesundem Fett – nichts im Weg.
Butter oder Margarine sind die bekanntesten Fette beim backen. Kokosfett allerdings ist die gesündere Alternative. Wichtig: Kokosfett ist ergiebiger als Butter, da es kein Wasser enthält, das beim Backen verdunsten könnte. Deshalb brauchst du nur sehr wenig davon.


Die Faustregel hierbei lautet: Ersetze einfach jeweils 100 Gramm Butter durch 60 Gramm Kokosöl und etwa 4 Esslöffel Wasser.


Auch zum Einfetten des Backblechs oder der Backform kannst Du das Fett prima verwenden. Angst davor, dass sich der Kuchen nicht löst oder der Kokosgeschmack irgendwie hervorsticht, brauchst Du keine zu haben. Auch Backzeiten und –Temperaturen bleiben alle gleich.


Schlankmacher und Energielieferant

Wenn du mit Kokosfett kochst oder bäckst zauberst du dir und deinen Lieben nicht nur wohlschmeckende und gesunde Gerichte. Du gibst Ihnen auch Energie und hilfst mit, ihren Stoffwechsel anzukurbeln. Kokosfett gilt nämlich als top-Energiequelle, die gleich verbrannt und nicht gespeichert wird. Langfristig kann es – natürlich eine kalorienarme Ernährung und ausreichend Bewegung eingerechnet – auch beim Abnehmen helfen. Dabei gilt: Es entfaltet seine Wirkung, wenn du etwa acht bis 15 Gramm täglich zu Dir nimmst. Und zwar nicht zusätzlich zu Deinem gewohnten Speiseplan, sondern: immer als Ersatz für andere, ungesündere Fette.

 

1 Detlef Alaze: Öle und Fette - Warum Kokosöl für unsere Ernährung so wichtig ist, Kindle Edition.

2 https://www.ugb.de/lebensmittel-zubereitung/bratoele-vorsicht-heiss-fettig/

3 Günther Brosius: Kokosöl-Natürliches Mittel für Hautprobleme, Übergewicht, gesundes Haar und eine optimale Gesundheit, Kindle Edition.

 

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